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  In Verbindung mit Nahrungsmitteln oder einer speziellen Diät für Menschen oder Tiere wird der

  Begriff "natürlich" immer unterschiedlich ausgelegt. Die Natürlichkeit von Nahrungsmitteln sollte
  danach definiert werden, ob wir wissen wollen, wie naturbelassen ihre Inhaltsstoffe sind, oder ob
  die betreffende Spezies diese Nahrung auch in der Natur so vorfinden und aufnehmen würde.

   Im Wörterbuch wird "natürliche Nahrung" zum Beispiel definiert als Nahrung, die keine Zusätze wie
   Haltbarkeitsstoffe oder künstliche Farbstoffe enthält.

   Am 30. Juni 2008, während der Jahreskonferenz des Instituts für Lebensmitteltechnologie  "Best of Food
   Thinking" und der Nahrungsmittelausstellung in New Orleans, haben Nahrungs
mittelexperten festgelegt,
   unter welchen Voraussetzungen der Begriff "natürlich" auf Lebensmittel
angewendet werden kann.

   Obwohl der Begriff weithin benutzt wird, möchte die US-amerikanische Behörde für Lebens- und
   Arzneimittel FDA die Nahrungsmittelindustrie davon abbringen, das Wort "natürlich" auf ihren Etiketten
   zu verwenden, weil es so doppeldeutig ist. "Das Wort 'natürlich' könnte unberechtigterweise unterstellen,
   daß ein bestimmtes Nahrungsmittel im Vergleich zu anderen von besserer Qualität oder sicherer ist",
   sagte Ritu Nalubola von der FDA. Allerdings geben weder die FDA noch das US-Landwirtschafts-
   ministerium genaue Richtlinien für die Verwendung des Wortes "natürlich" vor.
   Keine übereinstimmende Regelung hat auch die vom Lebensmittelverband repräsentierte Nahrungsmittel-
   und Getränkeindustrie. 1991 hatte die FDA schon einmal versucht, den Begriff zu definieren, es dann,
   1993, aber wieder aufgegeben. Die Behörde beschloss, "die Verwendung des Begriffs 'natürlich'
   für Lebensmittel nicht einzuschränken. Es ist ein sehr komplexer Begriff", so Nalubola. Inzwischen setzt
   die FDA diese 1988 aufgenommene Praxis fort. Nahrungsmittel, die als natürlich bezeichnet werden,
   dürfen keinerlei künstliche oder synthetische Inhalts- oder Zusatzstoffe, einschließlich Farben, Aromen
   oder anderer "normalerweise nicht erwarteter" Zusätze enthalten. Somit darf eine mit Rübensaft
   angereicherte Limonade nicht als natürlich bezeichnet werden. Darüber hinaus dürfen mit Karamell,
   Paprika oder Farbstoff angereicherte Lebensmittel, denken wir an hellen, orangefarbenen Käse,
   nicht als natürlich bezeichnet werden (Quelle: Institut für Lebensmitteltechnologie © 2009)

   InstinctsTC und das damit angemischte hausgemachte Katzenfutter ist keine "natürliche", sondern aus
   natürlichen Inhaltsstoffen zusammengesetzte Katzennahrung. Die einzig natürliche Katzennahrung sind
   Mäuse und andere Beutetiere, und zwar auch nur, wenn sie von der Katze selbst lebend erbeutet werden.

   Alles, was wir für unsere Katzen zubereiten, ist letztendlich nicht natürlich, auch wenn wir es in
   der besten Absicht naturbelassen erhalten wollen. Eigentlich ist es schon nicht natürlich, daß
   Katzen mit Menschen unter einem Dach zusammenleben. Nachdem wir also bei so gut wie allen
   Lebensumständen unserer Hauskatze von ihren "natürlichen" Lebensbedingungen abgewichen
   sind, können wir uns nun darauf konzentrieren, sie bestmöglich zu versorgen.

   Feline Future analysiert natürliche Katzennahrung und benutzt sie als Vorlage, und die mit InstinctsTC
   hergestellte, hausgemachte Katzennahrung baut die Nährstoffkombination des Mäuseorganismus
   auf der molekularen Nährstoffebene nach und orientiert sich nicht am äußeren Erscheinungsbild des
   Nagers. Die hochwertigen Ergänzungs- und Inhaltsstoffe, die für die menschliche Nahrung entwickelt
   worden sind, nicht zu nutzen, um den Katzenhunger zu stillen, wäre unklug, obwohl die darin enthaltenen
   Nährstoffe in dieser Form der Katze nicht zugänglich wären, würde sie Mäuse fangen.

   Einige Kunden interessiert besonders, warum wir InstinctsTC aus Milch gewonnene Mineralien und Molke
   zusetzen, denn in den letzten zehn Jahren haben Molkereiprodukte enorme Aufmerksamkeit gefunden.
   Die Meinungen sind hier gespalten: die einen behaupten, alle Krankheiten hätten ihren Ursprung in
   Molkereiprodukten, während ebenso viele wissenschaftliche Untersuchungen belegen, daß aus Milch
   gewonnene Nährstoffe die reinsten Lebensretter sein können.

   InstinctsTC enthält zwar keine Milch, aber wir nutzen Mineralien mit der höchstmöglichen
   biologischen Verträglichkeit sowie in der Natur vorkommende Aminosäuren.

   Wir sind der Auffassung, daß Molkenprotein ein nützlicher und wichtiger Inhaltsstoff in der Nahrung von
   Katzen ist, die keine "natürliche" Nahrung, wie z. B. Mäuse, zu sich nehmen, weil Molke die am besten
   verfügbare biologische Proteinquelle darstellt, ein vollständiges Aminosäureprofil und den höchsten Wert
   an Aminosäuren in verzweigter Kette aufweist. Jede Fleischsorte, die Sie an Ihre Katze verfüttern,
   unterscheidet sich in ihrem Aminosäureprofil von dem einer Maus. Das gilt besonders für Huhn und
   Kaninchen, während Sie bestimmt der Überzeugung sind, Ihrer Katze damit etwas besonders Natürliches
   vorgesetzt zu haben. In der Wildnis essen Katzen manchmal Vögel und Kaninchen. Diese Tiere sind
   jedoch nicht ihre Hauptnahrung, sondern werden nur erbeutet, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet.
  
Unser Zusatz von Molkenprotein wird weithin missverstanden als Versuch, den Gesamteiweißspiegel in der 
   Katzennahrung anzuheben. Dies wäre in der Tat verwunderlich, da das Katzenfutter, welches mit Hilfe von
   InstinctsTC hergestellt wurde, auf Fleisch basiert!
Proteine haben nicht alle den gleichen Ursprung,
   und wenn im Futter Ihrer Katze, das aus Fleisch hergestellt wird, Proteine enthalten sind, bedeutet das
   nicht, daß Ihre Katze auch tatsächlich alle notwendigen und nützlichen Aminosäuren erhält. Wir setzen
   Instincts Molkeneiweiß zu, weil es zahlreiche wissenschaftlich nachgewiesene gesundheitliche Vorzüge
   auf sich vereint. Molkeneiweiß ist bereits bekannt dafür, daß es Muskelgewebe erneuert und aufbaut,
   doch inzwischen weiß man, daß es auch bei der Gewichtsreduzierung, und hier besonders beim Fettabbau,
   hilft. Es stärkt die Immunfunktion, indem es den dafür wichtigen Glutathion-Spiegel anhebt. Es konnte
   nachgewiesen werden, wie Molkeneiweiß gewisse Formen von Krebs und anderen degenerativen
   Erkrankungen verhindert. Es kann die T-Zellen aktivieren und den Gewebeverschleiß während einer
   Erkrankung reduzieren und somit zur Steigerung des Wohlbefindens und zur Beschleunigung des
   Heilungsprozesses beitragen. Es wird sowohl bei der Rekonvaleszenz von Verbrennungsopfern als auch
   bei der Pflege von bettlägerigen und alten Menschen eingesetzt. Es trägt zur Knochenbildung bei und
   unterstützt antioxidierende Funktionen. Hin und wieder müssen wir mit Enttäuschung zur Kenntnis
   nehmen, daß die äußerst lebendige Internetcommunity ihre Scheuklappen aufbehält und die Wirkungsweise
   einiger Inhaltsstoffe in Instincts falsch interpretiert und diese falschen Informationen weiterverbreitet.

   InstinctsTC ist das Ergebnis einer Weiterentwicklung von Nordamerikas beliebtestem Katzenfutter
   auf Rohfleischbasis und die Rezeptur wird von derselben Person gehütet, die sie vor über einem
   Jahrzehnt ins Leben gerufen hat. Warum sollten wir ausgerechnet jetzt etwas anderes als das Beste
   für unsere Samtpfoten anstreben?

   Wir haben uns für eine Mineralienkombination aus Milch als Kalziumquelle entschieden, denn Milch liefert
   Kalziumphosphat, das, wie im Knochen, natürliche Chelatverbindungen eingeht und im Verbund mit
   anderen wichtigen Mineralien vom Körper optimal absorbiert wird. In der Natur trinken Katzen und andere
   Säugetiere vielleicht auch keine Milch mehr, sobald sie aus dem Jungtieralter herausgewachsen sind,
   dennoch sind in der Milch enthaltene Mineralien für Säugetiere natürlich und nicht zu überbieten, wenn
   es um den Aufbau und die Erhaltung von Knochensubstanz und die Unterstützung wesentlicher
   Körperfunktionen bis hin zum Herzschlag geht! Ein einzelnes, isoliertes Kalziumpräparat kann das nicht
   leisten. Ein einzelnes Kalziumpräparat ist in jeder Hinsicht ungenügend und alles andere als natürlich.
   Das erste von vielen anschließenden Problemen bei einem einzelnen Kalziumpräparat ist, daß es wie ein
   Antazidum wirkt und so die Fähigkeit der Katze beeinträchtigt, Nahrung im Magen richtig zu zersetzen.

   Weil es so gut wie unmöglich ist, unseren Hauskatzen wirklich natürliche Nahrung anzubieten, sollten wir
   ihnen lieber gleich die bestmögliche Katzennahrung geben. Dafür setzen wir bei Feline Future uns seit gut
   fünfzehn Jahren ein. In den letzten 40 Millionen Jahren ihrer Evolution haben Katzen sich zwar angewöhnt,
   Mäuse zu essen, aber ist dieselbe erst einmal im Magen angelangt, kennt der Körper nur noch Nährstoffe
   und nicht die äußere Hülle, in der diese geliefert worden sind. Von da an gibt es keinen Unterschied mehr
   zwischen einer Maus und einer zu Hause hergestellten Katzennahrung. Letztendlich haben wir den Beweis
   dafür, daß Katzen mit unserer "unnatürlichen" zu Hause hergestellten Katzennahrung genau so gut, wenn
   nicht gar besser gedeihen als ihre wildlebenden, Mäuse verspeisenden Verwandten, die nicht an die
   Lebenserwartung unserer Hauskatzen herankommen und einem Heer von gesundheitsschädlichen
   Parasiten in ihrer "natürlichen" Nahrung ausgesetzt sind.
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   Autorin/Quelle
:

   Natascha Wille, Feline Future Foundation


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