

Frisches Katzenfutter sollte möglichst optimal und nährstoffschonend eingefroren und gelagert werden. Dafür stehen verschiedene Behälter zur Verfügung. Die Wahl hängt vor allem von den bevorzugten Materialien und dem verfügbaren Platz im Gefrierschrank ab.
Die folgenden Behälter haben sich in der Praxis bewährt und sind im Handel leicht erhältlich.
Gläser
Glas ist einer der umweltschonendsten Behälter zum Einfrieren von selbstgemachtem Katzenfutter, da es wiederverwendbar ist und keinen Verpackungsmüll verursacht. Die Anschaffungskosten sind zwar zunächst höher, langfristig lohnt sich die Investition jedoch.
Am besten eignen sich Gläser mit Schraubdeckel, die problemlos mitsamt Inhalt eingefroren und anschließend in der Spülmaschine oder per Hand gereinigt werden können. Wir nutzen diese Methode seit Jahren erfolgreich, ohne dass ein Glas zerbrochen ist.Beim Stapeln sollten Sie ein Blatt Papier zwischen die einzelnen Glaslagen legen, damit nichts verrutscht. Ein kleiner Nachteil: Gläser benötigen etwas mehr Platz im Gefrierschrank als beispielsweise Gefrierbeutel.
Hinweis:
Füllen Sie Gläser nie bis zum Rand, da sich das Gefriergut beim Einfrieren ausdehnt. Lassen Sie etwas Platz, um ein Zerspringen zu vermeiden. Sollte dennoch ein Glas zerbrechen, entsorgen Sie unbedingt den gesamten Inhalt, da Glassplitter enthalten sein könnten.
Einwegschälchen
Einwegschälchen sind eine praktische Möglichkeit, frisches Katzenfutter einzufrieren. Sie lassen sich gut stapeln und einfach handhaben. Der Nachteil ist jedoch der entstehende Plastikmüll. Wer beim Rohfüttern Wert auf Nachhaltigkeit legt, sollte besser auf Glas zurückgreifen.
Tupperware
Wiederverwendbare Kunststoffbehälter wie Tupperware sind praktisch, langlebig und lassen sich gut stapeln. Sie sind daher ebenfalls eine geeignete Lösung zum Einfrieren von Katzenfutter.
Zip- und Gefrierbeutel
Gefrierbeutel und Zip-Beutel eignen sich gut, da sie luftdicht verschlossen werden können. Überschüssige Luft lässt sich vor dem Verschließen einfach herausstreichen. Auch hier entsteht jedoch Plastikmüll, weshalb umweltbewusste Rohfütterer Glas als nachhaltigere Alternative bevorzugen.
Die Größe des Behälters sollte möglichst der gewünschten Portionsgröße entsprechen. Ist der Behälter zu groß, bleibt zu viel Luft bzw. Sauerstoff im Inneren, was vermieden werden sollte. Wählen Sie daher die Größe passend zur jeweiligen Futtermenge.
Beim Befüllen von Kunststoffbehältern oder Gläsern sollte darauf geachtet werden, diese nicht bis zum Rand zu füllen. Das Gefriergut dehnt sich beim Einfrieren aus und kann dadurch Deckel anheben oder Gläser zum Platzen bringen.
Gleichzeitig sollte möglichst wenig Luft bzw. Sauerstoff im Behälter verbleiben, da dies unter anderem Gefrierbrand begünstigen kann. Besonders beim Einfrieren von Fleisch ist daher ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Füllmenge und Freiraum wichtig.
Vergessen Sie nicht, die befüllten Behälter zu beschriften, denn eingefrorene Produkte sehen sich oft sehr ähnlich. Angaben wie Fleischsorte und Abfülldatum helfen dabei, den Überblick zu behalten und die Haltbarkeitsdauer einzuhalten. Für wiederverwendbare Behälter wie Gläser oder Kunststoffboxen eignen sich ablösbare Etiketten besonders gut.
Setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung, wenn Sie Fragen hierzu haben.
Autorin: Nicole Kipp-Meilwes
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